Mehr Flug­ver­kehr belas­tet Bade­stadt – Bür­ger und Gäs­te betrof­fen

 

Heil­bad stark durch Lärm bei Über­flü­gen beein­träch­tigt

 

 

Ob in den frü­hen Mor­gen­stun­den oder auch am spä­ten Abend wird oft­mals in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit Flug­lärm über Bad Neuenahr laut und stö­rend wahr­ge­nom­men. Hat­te doch der Land­rat des Krei­ses Ahr­wei­ler, Dr. Jür­gen Pföh­ler (CDU) bereits im letz­ten Jahr schon auf den zuneh­men­den Flug­ver­kehr öffent­lich hin­ge­wie­sen. „Als Tou­ris­ten­des­ti­na­ti­on mit über 1 Mil­lio­nen Über­nach­tun­gen im Jahr und als die Num­mer Eins in Rhein­land-Pfalz, kön­nen wir den zuneh­men­den Lärm so nicht wei­ter hin­neh­men“, so der Vor­sit­zen­de der CDU Bad Neuenahr, Det­lef Oden­kir­chen. Oden­kir­chen, der auch das Amt des Orts­vor­ste­hers von Bad Neuenahr im Früh­jahr die­ses Jah­res anstrebt, möch­te gemein­sam mit Über­nach­tungs­an­bie­tern, Tou­ris­mus­fach­leu­ten und Gas­tro­no­men als auch Ver­tre­ter aus der Poli­tik für die­ses The­ma sen­si­bi­li­sie­ren, um die­sem Umstand an rich­ti­ger Stel­le ent­ge­gen­zu­wir­ken. „Wir alle leben hier über­wie­gend vom Tou­ris­mus und die­ses gilt als der Wirt­schafts­mo­tor in der Regi­on, beson­ders für die Über­nach­tungs­häu­ser, wel­che vie­le Mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen. Wir soll­ten auf­pas­sen, dass uns die Tou­ris­mus- und Wein­wirt­schaft erhal­ten bleibt und dass unse­re Gäs­te nicht abhan­den­kom­men. Auch für den Bad­sta­tus ist es von enor­mer Bedeu­tung, wenn künf­tig Bad Neuenahr als Kur- und Heil­bad bei den Über­flü­gen eine beson­de­re Rol­le zukommt und die­se weit­rei­chend ent­spre­chend umgan­gen, redu­ziert und somit abneh­men könn­te. Soll­te der Flug­lärm über Bad Neuenahr wei­ter­hin zuneh­men, sehen wir für den Zukunfts­stand­ort als Rei­se­desti­na­ti­on und Bade­stadt mit Kur- und Heil­we­sen ein erheb­li­ches Gefah­ren­po­ten­zi­al“, argu­men­tiert Oden­kir­chen vehe­ment. Über Deutsch­land wur­den im Jahr 2018 mehr als 3,4 Mil­lio­nen Über­flü­ge regis­triert. Das waren 300.000 Flü­ge mehr als noch im Jahr 2017. Die­ser Anstieg wird von Fach­leu­ten aus der Flug­bran­che als dras­tisch ein­ge­stuft und auch den Pro­gno­sen nach, durch­aus zuneh­men. Beson­ders die Fracht­ma­schi­nen die den Flug­ha­fen Köln/Bonn anflie­gen, über­flie­gen im Lan­de­an­flug unse­re Stadt mit soge­nann­ten Sink­schlei­fen, um die Lan­dun­gen vor­zu­be­rei­ten. Auch bei den Steig­flü­gen nach einem Start, bekom­men die Anwoh­ner und Gäs­te Lär­mi­mes­sio­nen der Flug­zeu­ge deut­lich zu spü­ren.