8. März 2020

Mögliche Auswirkungen müssen geklärt werden — CDU-Fraktion betrachtet Verfahrensweise der Bundesnetzagentur als Überrumpelung

Die CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on infor­mier­te sich am Sams­tag nach der Orts­bei­rats­sit­zung vor Ort über die Beden­ken der öst­li­chen Stadt­tei­le wegen der geplan­ten Höchst­span­nungs­lei­tung. Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Chris­toph Kniel erklärt: „Wir als CDU haben bereits einen Antrag zur Behand­lung in der nächs­ten Sit­zung des Stadt­ra­tes gestellt. Für uns als CDU Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler hat der Schutz unse­rer Bevöl­ke­rung obers­te Prio­ri­tät. Der Aus­bau des Lei­tungs­net­zes in Deutsch­land ist im Rah­men der Ener­gie­wen­de  not­wen­dig, jedoch stellt sich für uns in Bad Neu­en­­ahr-Ahr­­wei­­ler die Fra­ge: War­um vier von fünf Lei­tun­gen unter­ir­disch ver­legt wer­den und die ein­zig die Tras­se, die durch unser Tal führt ober­ir­disch ver­läuft? Ener­gie­wen­de und die berech­tig­ten Beden­ken und Sor­gen der Bevöl­ke­rung soll­ten nicht gegen­ein­an­der aus­ge­spielt werden.“

Orts­vor­ste­her Klaus Kniel merk­te beim Orts­ter­min an, dass er vor allem das Vor­ge­hen der Bun­des­netz­agen­tur als äußerst kri­tisch betrach­tet. Sei­ner Ein­schät­zung nach könn­te man im Ver­hal­ten der Bun­des­netz­agen­tur eine bewuss­te Über­rum­pe­lungs­tak­tik einer Bun­des