Beratungen im Dellmich
Wir nehmen innerhalb dieses Tagesordnungspunktes und in Verbindung mit dem folgenden TOP 5 Bezug auf die Ausführung im vorliegenden Hinweisschreibens der betroffenen Anlieger.
Wir durften als CDU Fraktion in einem angenehmen und für aufschlussreichen Gespräch am 12.09.026 einen Vorort Termin wahrnehmen, in dem uns die einzelnen Punkte des Schreibens geschildert und beschrieben wurden.
Das Gespräch diente nicht der Kritik, sondern war auf ein konstruktives Miteinander ausgerichtet und somit in diesem Zusammenhang auch als der Sache dienlich anzusehen.
Dafür an die Beteiligten an dieser Stelle auch ein herzlichen Dankeschön für das positive Gespräch.
Nun zu einzelnen Forderungen und Hinweisen des Schreibens und des Vor — Ort Termines.
Vorweg gesagt:
Im Wesentlichen können wir uns den Erläuterungen von SMS , datiert mit 31.08.26, anschließen.
Lediglich einzelne Punkte möchten wir an dieser Stelle nochmals unterstreichen oder um Ergänzung bitten.
Punkt Straßenbreite
Das Missverständnis hinsichtlich der Nutzung des Gehweges als Radweg konnte ausgeräumt werden.
Grundsätzlich haben die Anwohner die Bedenken, dass aufgrund der neuen Straßenbreite und des verbesserten Zustandes noch weniger auf die Verkehrsregeln geachtet wird (grundsätzlich ist 50km/h erlaubt)
Der Wunsch nach öffentlichen Stellplätzen / Parkplätzen in der Straße resultiert wohl auch daher, den Verkehrsfluss zu verlangsamen.
Vor diesem Hintergrund bittet die CDU Fraktion nochmals zu prüfen, inwieweit zusätzliche geordnete Stellplätze in Bereich der Straße machbar und dem Anliegen dienlich sind. Uns ist allerdings auch bekannt, dass die Ausweisung einer 30er Zone der Sache durchaus ebenso dienlich sein kann.
Punkt Quelle
Die offensichtlich vorhandene Quelle ist vor Ort bereits seit langer Zeit verrohrt an das Kanalnetz angeschlossen.
Die CDU Fraktion bittet, wie von SMS bereits beschrieben, um genaue Prüfung des Wasseraustritts, insbesondere im Rahmen der Baumaßnahme und daraus eventuelle resultierender naturschutzrechtlicher Fragen.
Darüber hinaus bittet die CDU Fraktion um eine Prüfung bzw. Erläuterung, inwieweit sich Sturzbäche bei Regen (nicht nur Starkregen) abfangen lassen bzw. ob diese aufgrund der bereits vorhandene baulichen Anlagen hinlänglich abgefangen werden.
Punkt Anbindung an die Heerstraße
Hier stellt sich die Frage ob der Gehweg / Bürgersteig in Vorbereitung für einen späteren Aus- und Umbau der Heerstraße um einige Meter verlängert werden kann (in östl. Richtung) um dann auf der schmaleren Seite der Heerstraße eine Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) zu platzieren.
Bereich der derzeit unterbrochenen Verkehrsinsel
Die CDU Fraktion bitten zu prüfen, ob im Vorgriff bzw. Zusammenhang mit einem späteren Ausbau der Heerstraße eine Verlängerung des Gehweges möglich ist bzw. jetzt schon baulich vorgezogen werden kann (inkl. Herstellung eines beleuchteten Fussgängerüberweges).
Hier teilen wir im übrigen dem Grunde nach den Vorschlag innerhalb des Antrages der Freien Wählergruppe.
Punkt Natursteinmauer / Betonwände / Böschungen
Eine Natursteinmauer an der Brücke der Ortsumgehung kann vor dem Hintergrund der Eigentumsverhältnisse von Seiten der CDU Fraktion aus nicht zugestimmt werden, da die Stadt hier keine Verfügung hat.
An dieser Stelle können wir auch nicht dem Antrag der Kollegen der Freien Wählergruppe unmittelbar folgen, hier sollte erst vollumfänglich die Klärung mit dem Eigentümer erfolgen, bevor weitere Schritte in die Wege geleitet werden.
Ob auf einzelne Stützwände im Bereich der Straße verzichtet oder inwieweit sich diese gestalterisch aufwerten lassen ist aus unserer Sicht abhängig von den individuellen örtlichen Gegebenheit eines jeden Grundstückes. Dies wurde dem Grunde nach von SMS entsprechend geprüft.
Die CDU Fraktion schlägt darüber hinaus vor, eventuelle Fördermöglichkeiten zu prüfen.
Generell sieht die CDU Fraktion in Natursteinwänden einen erheblichen Kostenfaktor, welcher, insbesondere bei einer ausbleibenden Förderung, als nicht zumutbar zu bewerten ist.
Dies begründet sich vor allem darin, dass die daraus resultierenden wiederkehrenden Kosten zu Lasten aller innerhalb des Gebietes umgelegt werden müssten.
Andere, ggf deutlich günstigere, gestalterische Mittel sollten im Rahmen einer eventuellen Förderung nochmal geprüft werden.
Sollte dies grundsätzlich förderfähig sein, unterstützen wir an dieser Stelle auch den Antrag der Freien Wähler Gruppe zur gestalterischen Aufwertung.
